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 Betreff des Beitrags: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Do 26. Feb 2015, 19:47 
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Einfach nur umwerfend.

http://www.willy-brandt-haus.de/kunst-k ... ier/#c2056

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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Do 26. Feb 2015, 20:12 
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shit! Das kriege ich terminlich nicht hin!


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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Do 26. Feb 2015, 21:41 
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Schade, Berlin ist mir zu weit, aber interessiert hätte es mich schon.
Schon die Geschichte drumrum, und dass sie den Großteil ihrer eigenen Bilder nie gesehen hat...

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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Do 26. Feb 2015, 22:20 
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Erst heute hab ich mir die Doku angesehen.
In Berlin müsst man wohnen...

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“The single most important component of a camera is the twelve inches behind it.” – Ansel Adams

“Das Wort Dunkelkammer klingt heute wie eine Strafe aus dem Mittelalter, bestenfalls nach der Obsession irgendwelcher Sonderlinge.” - Die Zeit


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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Do 26. Feb 2015, 22:42 
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Zitat:
Und, anständige Prints? Oder wieder nur lieblos gicliertes Zeugs?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 07:40 
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Allererste Sahne.
Zum niederknien. Wirklich.
Ich hatte ja überlegt, ob da vielleicht EBV mit anschließender Nass-Ausbelichtung dahinter steckt, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte, daß man derart grandiose Abzüge von Schnappschussnegativen machen kann, die mit Sicherheit nicht durchgängig perfekt belichtet sind(die hatte ja schliesslich noch keine 6008)
Aber angeblich sind die alle von einem New Yorker Masterprinter direkt vom Negativ abgezogen.
Das führt einem mal wieder schmerzhaft vor Augen, was für ein Stümper man selbst doch ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 08:20 
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Diese Ausstellung würde ich auch gerne sehen. Vielleicht kommt sie mal nach München?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 08:21 
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Zitat:
Das führt einem mal wieder schmerzhaft vor Augen, was für ein Stümper man selbst doch ist.
Und daß das Equipment wiedermal nur eine untergeordnete Rolle spielt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 09:07 
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Ich bin ja schon extra nicht zur Vernissage, sondern erst ne Woche später hingegangen, weil ich es nicht mag, mich beim Bildergucken zwischen lauter "Kunstbeflissenen" durchzumogeln und deren Kommentare mit anhören zu müssen.
Da war ich schon sehr überrascht, dass mitten unter der Woche so viele Leute da waren(nix mit in Ruhe anschauen).
Und was höre ich JETZT?
Die haben wegen des großen Interesses die Wochenendöffnungszeiten verlängert und informieren auf ihrer Website darüber, dass die Türen zeitweise wegen Überfüllung geschlossen bleiben müssen.
Das hätten die sich im Willy Brandt Haus wohl auch nicht träumen lassen.
Dort geht's sonst eher ruhig zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 10:57 
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In der Doku sieht man schön, dass die Abzüge klassisch auf Baryt gemacht werden.
Die Trockenpresse ist pornös.
Der packt 8 Abzüge 50x60? auf die hydraulische Bühne und fährt das Ding nach oben.
Die pressen es auch zwischen Kartons.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 13:51 
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Daß es Analoge Barytprints von V.M. Negativen gibt, war mir völlig klar.
Die kann ja auch jeder kaufen. http://www.vivianmaier.com/print-sales/
Nur heißt das beileibe nicht, daß man in Galerien oder Museen dann auch diese Prints zu sehen bekommt.
Von Ara Güler(kürzlich ebenfalls im Willy Bradt haus) waren ausschließlich Ausdrucke gehängt.
Und vor einiger Zeit in Hamburg bspw. waren von Vivian Maier ebenfalls nur Ausdrucke zu sehen.
Auch habe ich nicht erst einmal ein und dieselben Fotos im Abstand von ein paar Jahren hier als analogen und dort als digitalen Barytprint hängen sehen. Selbst im C/O Berlin.
Bei Vintageprints ist es dem Vernehmen nach zuweilen so, daß manch Nachlaßverwalter prinzipiell keine Originale mehr um die Welt schickt(OK, DAS trifft bei V.M defintiv nicht zu).
Vielleicht auch, weil Ausdrucke mittlerweile allgemein anerkannt sind und das Thema somit kaum noch jemanden juckt.
Versicherungstechnisch dürfte sich das auch VIEL entspannter gestalten.
Alles in allem kommt es halt sehr auf den Kurator und die Leihgeber an.
Hin und wieder sind die Ausdrucke ja auch besser als die Originalabzüge, aber mich befriedigt sowas irgendwie nicht.
Ich schau mir auch lieber einen nachgedunkelten, rissigen Original Ölschinken an, als eine perfekte aufgehübschte Reproduktion davon.
All das trifft in diesem Sonderfall aber nicht zu, da es eh kaum Vintageprints geben dürfte.
Mich hat einfach nur die Qualität umgehauen. Hätte ich, wie gesagt, SO nicht erwartet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 15:37 
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Bei der enttäuschenden Waker Evans Ausstellung im Oktober im Gropiusbau gab es auch einige Vintage-Prints, aber die waren so schlecht, weil einfach schlecht gealtert, dass das keine Spaß machte: gelbstichig, faltig, ausgebleicht. Muss nicht sein, wenn man so ambitioniert ist, eine Werkausstellung zu präsentieren.


Zuletzt geändert von Juppi vom Dienst am Fr 27. Feb 2015, 16:12, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 16:02 
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Wohnort: Awwa annerschdwo is annerschd un halt net wie in de Palz
Ich hatte mal die kleine Freude, in München eine Ansel Adams Ausstellung zu sehen - auch da waren es zwar echte Vintage Prints, aber irgendwo hat all das gefehlt, wa man den Abzügen des Meisters immer nachsagt.
Die waren wohl nicht in Würde gealtert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 16:13 
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Ansel habe ich vor ca. 20 Jahren mal in Düsseldorf gesehen, habe ich aber in bester Erinnerung. Andererseits wusste ich damals noch nicht so viel von Fotografie und konnte sicher mit dem Begriff vintage print nichts anfangen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vivian Maier in Berlin
BeitragVerfasst: Fr 27. Feb 2015, 16:14 
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Beiträge: 6755
Zitat:
Bei der enttäuschenden Waker Evans Ausstellung im Oktober im Gropiusbau gab es auch einige Vintage-Prints, aber die waren so schlecht, weil einfach schlecht gealtert, dass das keine Spaß machte: gelbstichig, faltig, ausgebleicht. Muss nicht sein, wenn man so ambitioniert ist, eine Werkausstellung zu präsentieren.
Beim Martin Gropius Bau kommt es darauf an, ob die angepeilte Ausstellung der Headliner unter den parallel laufenden Schauen ist, oder nur die zweite Garnitur.
Bei den großen Ausstellungen war ich bis jetzt immer hellauf begeistert.
Die beste Foto(unter anderem)-Ausstellung, die ich bisher ÜBERHAUPT gesehen habe, war László Moholy-Nagy im MGB.
Bei den kleineren entdeckt man dafür manchmal interessante Sachen(z.B. Russische Pictoralisten) oder auch Fotograf(inn)en, die man noch nicht kannte(z.B. Liselotte Grschebina).
Das doofe ist, daß man an den Ankündigungen schwer bis gar nicht erkennen kann, in welche Kategorie die entsprechende Ausstellung fällt. ;-)
Walker Evans war, gemessen an seinem Namen und den damit zwangsläufig einhergehenden Erwartungen, jedenfalls ein schlechter Witz.

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